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Hygieneskandal in Mannheim: Ermittlungen ausgeweitet

Dienstag, 28. Oktober 2014

Mannheim – Im Hygieneskandal am Mannheimer Universitätsklinikum hat die Staats­anwaltschaft ihre Ermittlungen ausgeweitet. „Wir prüfen den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung”, sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Zwei Sportler hätten nach Knieoperationen in der Klinik über Infektionen geklagt. Ein Heidelberger Arzt und Anwalt bringe das in Verbindung mit Hygienemängeln und habe Anzeigen eingereicht – sie seien nun in das Verfahren integriert. „Wir haben die zwei Sachverhalte dazugenommen und prüfen, ob sich da jemand strafbar gemacht hat”, sagte der Sprecher.

Im Hygieneskandal war der Druck auf das Uniklinikum zuletzt immer größer geworden. Vergangene Woche hatte Geschäftsführer Alfred Dänzer seinen Rücktritt eingereicht. Der Aufsichtsrat will eine Expertenkommission zusammenstellen, um die Missstände aufzuarbeiten.

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Die Staatsanwaltschaft hatte OP-Besteck beschlagnahmt und will es auf Hygienemängel untersuchen. Eine anonyme Anzeige hatte die Ermittlungen angestoßen © dpa/aerzteblatt.de

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