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Ein Drittel der Frauen wird ungewollt schwanger

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Berlin/Köln – Rund ein Drittel der 20- bis 44-jährigen Frauen in Deutschland wird unge­wollt schwanger. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter 4.000 Frauen aus Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und Sachsen.

„Die Möglichkeit, dass eine Schwangerschaft eintritt, obwohl kein Kinderwunsch besteht, kann alle sexuell aktiven Frauen treffen“, erklärte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. „Unbeabsichtigte Schwangerschaften lassen sich demnach nicht gänzlich vermeiden.“ Allerdings wurde von den ausdrücklich als „ungewollt“ bezeichneten Schwangerschaften mehr als jede Zweite (57 Prozent) dennoch ausgetragen.

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Zu der Frage des optimalen Zeitpunktes für eine Schwangerschaft sagten 63 Prozent der befragten Frauen, dass es den richtigen Zeitpunkt für ein Kind nie gibt. Jedoch empfanden die Frauen ihre Schwangerschaft häufiger als ungewollt, wenn sie in ungünstig eingeschätzten Lebensphasen und unter ungünstigen Lebensumständen eintrat. Das führte dann auch häufiger zu einem Schwangerschaftsabbruch.

Dabei kommt laut Studie der Qualität der Partnerschaft das größte Gewicht zu: In einer schwierigen Partnersituation eingetretene Schwangerschaften waren sechsmal so häufig ungewollt (58 Prozent) wie Schwangerschaften in stabilen Partnersituationen (10 Prozent). „Unseren Ergebnissen zufolge ist eine gute Partnerschaft maßgebend bei der Entscheidung für ein Kind, an zweiter Stelle steht die berufliche und finanzielle Sicherheit“, so Pott. © hil/aerzteblatt.de

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