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Chronisches Handekzem frühzeitig behandeln

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Bonn – Menschen, die Risse, Entzündungen oder Bläschen an ihren Händen feststellen, sollten einen Hautarzt aufsuchen. Darauf hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) hingewiesen. Denn für die Symptome könnte ein chronisches Handekzem verantwortlich sein. Deshalb sei es wichtig, dass Betroffene bereits bei ersten Anzeichen einen Experten aufsuchen, um möglichst frühzeitig mit einer Therapie beginnen und so eine dauerhafte Schädigung der Haut verhindern zu können, so die gemeinnützige Initiative.

Der DHA zufolge bleibt das chronische Handekzem in vielen Fällen lange unerkannt, obwohl es massive Beschwerden verursachen kann. Der Grund: Ein einheitliches Krankheitsbild des Handekzems gibt es nicht. Manche leiden hauptsächlich unter juckenden Bläschen, anderen kämpfen mit trockenen und rissigen Händen. Ebenso unterschiedlich sind die Ursachen: Feuchtarbeit oder der tägliche Kontakt zu Reizstoffen können ein Handekzem ebenso auslösen wie eine Allergie gegen Bestandteile von Schuhleder oder Kosmetika.

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„Patienten mit einem Handekzem brauchen vor allem Geduld“, betonte Peter Elsner, Direktor der Hautklinik des Universitätsklinikums Jena. „Die Betroffenen sollten aber keinesfalls den Mut verlieren oder gar auf fachärztliche Hilfe verzichten“, so der Mediziner. Sei das Handekzem erst einmal diagnostiziert, gebe es für jede Form und Ausprägung eine passende Behandlungsmöglichkeit, so der Mediziner.

Damit Betroffene ihre Erkrankungen besser verstehen, hat die DHA zudem einen Ratgeber publiziert. Die kostenlose Broschüre „Chronisches Handekzem – Vorbeugung, Pflege und Behandlung“ erläutert mögliche Ursachen, geht auf sinnvolle Diagnose- und Therapieschritte ein und stellt Maßnahmen zum Hautschutz vor. © hil/aerzteblatt.de

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