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Ärzteschaft

Gassen sorgt sich um ärztliche Freiberuflichkeit

Freitag, 31. Oktober 2014

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht durch das geplante GKV-Versor­gungsstärkungsgesetzes die ärztliche Freiberuflichkeit gefährdet. So halte der  Referentenentwurf das Konzept der Freiberuflichkeit zwar formal hoch, konterkariere es jedoch durch Punkte wie die Wartezeitenregelung. „Wir wissen alle: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht“, mahnte KBV-Vorstandsvorsitzender Andreas Gassen Nachbesserungsbedarf an.

Als Waffe gegen den Ärztemangel ist der Gesetzesentwurf seiner Ansicht nach ebenfalls nicht geeignet. „Die vorgesehene Aufkaufregelung sowie die Öffnung der Kranken­häuser und MVZs durch Kommunen, machen die Niederlassung unattraktiv und unsicher“, so der KBV-Chef. Dies werde kaum dazu führen, dass sich Vertragsärzte in größerer Menge bereitfänden, in bisher unterversorgten Gebieten tätig zu werden.

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Gassen kündigte an, den Gesetzesentwurf auf die Agenda der nächsten Ver­tre­ter­ver­samm­lung zu nehmen und die Positionen der KBV verstärkt nach außen zu kommunizieren. „Wir hoffen,  dass dieser intensive Austausch auch mit dem Gesetzgeber dazu führt, dass einige aus nicht akzeptable Regelungen geändert werden“, so der KBV-Chef. © hil/aerzteblatt.de

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