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Kompetenzzentrum für okuläre GvHD in Köln gegründet

Freitag, 31. Oktober 2014

Köln – Die Uniklinik Köln macht sich für eine gezieltere Behandlung von Patienten mit okulärem Graft-versus-Host-Disease (GvHD) stark und hat das eigenen Angaben zufolge bundesweit erste Kompetenzzentrum für okuläre GvHD gegründet. Es soll helfen, die lokale und regionale Versorgung der Patienten zu verbessern, unbekannte Risiko­faktoren zu finden und neue Therapien zu entwickeln.

GvHD tritt häufig nach Knochenmarkstransplantationen auf und kann zum vollständigen Sehverlust führen. Bei der GvHD greifen die Zellen des gespendeten Knochenmarks nicht nur die Krebszellen, sondern zum Teil auch die Organe des Empfängers an. In bis zu 80 Prozent der Fälle sind dabei die Augen betroffen.

„Die Augenoberfläche ist schwer entzündet, die Patienten leiden unter ausgeprägten Sehstörungen und sehr starken Schmerzen “, erklärt Philipp Steven, Leiter des Kompetenzzentrums in der Augenheilkunde der Uniklinik Köln. Folgen können Hornhautgeschwüre und ein vollständiger Verlust des Sehens sein.

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Mit GvHD-Kompetenzzentrum will die Kölner Klinik die Patientenversorgung verbessern und die Erkrankung weiter erforschen. Dazu arbeiten Augenärzte und Leukämie-Experten aus der Inneren Medizin eng zusammen. Neben Spezialsprechstunde und Forschungsbereich bietet das Zentrum auch eine vollständige Augenunter­suchungseinheit für die noch stark abwehrgeschwächten Patienten. © hil/aerzteblatt.de

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