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Politik

Mehr Geld für die Krebsforschung

Freitag, 31. Oktober 2014

dpa

Berlin – Ab 2015 wird das Bun­des­for­schungs­minis­terium (BMBF) verstärkt die Krebs­forschung in Deutschland finanziell unterstützen. Es soll das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg ausgebaut und eine NCT-Außenstelle in Dresden errichtet werden, gab Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka (CDU)  heute anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg bekannt.

In den nächsten Jahren werde der Bund  sukzessive ansteigend bis 2019  jährlich 36 Millionen Euro zusätzlich in diesem Bereich investieren, sagte Wanka. Weitere 4 Millionen Euro würden durch das Land Baden-Württemberg und den Freistaat Sachsen bereitgestellt.  „Das DKFZ und das NCT sind ein Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern", würdigte die Ministerin die Zusagen Baden-Württembergs und Sachsens, ihren 10-prozentigen Anteil zu übernehmen und die Bauvorhaben zu finanzieren.

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Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), eine Kooperation des DKFZ, der Universitätsmedizin Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe, existiert bereits seit zehn Jahren und vereint  Klinische Forschung und Krankenversorgung. „Die Zukunft des NCT liegt darin, jedem Patienten und jeder Patientin künftig eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können.

Das ist das Herzstück der individualisierten Medizin, die der Bund auch mit einem eigenen Aktionsplan gezielt stärkt. Die Bundesregierung wird dauerhaft die zusätzlichen Mittel bereitstellten, damit das NCT dieses Ziel erreicht", versprach Wanka. Denn das NCT entwickele sich zu einem der führenden Zentren in der individualisierten Krebsforschung in Europa und weltweit. © ER/aerzteblatt.de

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