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Psychiater begrüßen erweiterte Möglichkeiten für Psychotherapie

Montag, 3. November 2014

Berlin – Patienten mit einer Schizophrenie, einer schizotypen und wahnhaften Störung oder einer bipolaren Störung können künftig in allen Phasen der Erkrankung eine ambulante Psychotherapie erhalten. Auf diese Entscheidung des Gemeinsame Bundes­ausschusses (G-BA) hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hingewiesen und die erweiterten Möglichkeiten begrüßt.

„Mit dem Entscheid des G-BA besteht nun die Möglichkeit, bei diesen Gruppen an Erkrankungen den Betroffenen parallel oder nach Initiierung einer Pharmakotherapie eine evidenzbasierte Psychotherapie zukommen zu lassen“, erläuterte die Fachgesellschaft, Dies führe nachweislich zu einer verbesserten Rückbildung verbleibender Symptome und helfe den Patienten auch in ihrem Arbeitsleben.

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„Aus Sicht der DGPPN gilt es nun sicherzustellen, dass die erweiterte Indikationsstellung der Richtlinien-Psychotherapie bei schizophrenen Psychosen und bipolaren Störungen auch dazu führt, dass der betroffenen Patientengruppe ausreichend Behandlungsplätze zu Verfügung stehen“, hieß es aus der Fachgesellschaft. Im Augenblick sei dies noch nicht der Fall – auch weil bisher die falsche Auffassung verbreitet gewesen sei, dass bei Psychosen Psychotherapie nicht indiziert sei.

© hil/aerzteblatt.de

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