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Nordrhein-Westfalen gehört zu den Top-3-Pharma­standorten in Deutschland

Montag, 3. November 2014

Monheim – Nordrhein Westfalen (NRW) ist der drittstärkste Pharmastandort in Deutsch­land. Dies hat eine Analyse des Institutes der Deutschen Wirtschaft ergeben, die im Auftrag des Verbandes der Forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) erstellt wurde. Dies teilte der vfa am vergangenen Freitag in Monheim am Rhein mit. Beschäftigte, Investi­tionen und Produktion sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2012 um 7,7 Prozent auf mehr als fünf Milliarden Euro.

„Die Pharmaindustrie in NRW ist auf Wachstumskurs: zwei Prozent Beschäftigungs­wachstum, acht Prozent Umsatzwachstum, fünf Prozent Zuwachs bei Investitionen und ein Plus von 17 Prozent in der Produktion sprechen für die Zukunft dieser Industriebranche im Westen“, sagte Jasmina Kirchhoff, Autorin der Studie. Bei der Anzahl der Beschäftig­ten in der Pharmabranche liegt NRW hinter Baden-Württemberg und Hessen auf dem dritten Rang, beim Umsatz belegt NRW den vierten Platz.

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Pharma gehöre als wichtiges industrielles Standbein zu NRW, sagte die vfa-Hauptge­schäfts­führerin Birgit Fischer. „Land und Branche stärken sich wechselseitig. Zusammen mit der hochkarätigen Wissenschaftsszene des Landes und einer guten ärztlichen Versorgungsstruktur ließen sich diese Kompetenzen auf konkrete ambitionierte Gesund­heitsziele ausrichten“, betonte Fischer. So könne der Westen ein Vorreiter für Deutsch­land werden, wenn Wirtschaft, Forschung und Gesundheitsleistungen mit Blick auf den demografischen Wandel gebündelt würden.

In diesem Zusammenhang forderte Fischer mehr Unterstützung von Bund und Ländern. Der Preisdruck auf Arzneimittel sei in Deutschland so hoch, dass das Land immer weiter an Attraktivität für Forschung und Entwicklung verliere. Unternehmen würden sich deshalb häufig für einen Firmenstandort im Ausland entscheiden.

© Ol/aerzteblatt.de

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