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Viele Studierende müssen jobben

Dienstag, 4. November 2014

dpa

Berlin – Fast zwei Drittel aller Studierenden finanzieren sich das Studium durch eine Nebentätigkeit. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW). Allerdings sei Jobben im Studium ein sehr komplexes Thema – je nach Art und Umfang habe der Nebenjob Auswirkungen auf die Kranken-, Renten- und Sozialversicherung sowie auf die Steuer­pflicht, hieß es aus dem DSW.

Beispielsweise dürfen Studierende mit BAföG-Förderung derzeit nicht mehr als 4.888, 20 Euro im Jahr dazuverdienen. Auf zwölf Monate umgerechnet, sind das 407,34 Euro monatlich – obwohl im Jahr 2013 die Mini-Job Grenze auf 450 Euro angehoben wurde. Erst mit Inkrafttreten der 25. BAföG-Novelle, welches zum Wintersemester 2016/2017 erwartet wird, dürfen auch BAföG-geförderte Studierende einen Minijob in Höhe von 450 Euro im Monat ausüben, ohne dass das BAföG gekürzt wird.

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„Wegen der Komplexität des Themas ist es wichtig, sich beraten zu lassen, beispiels­weise bei den Sozialberatungsstellen der Studentenwerke. Sie bieten kostenlose Beratung zu allen Themen der Studienfinanzierung an“, hieß es aus dem DSW. Die Studentenwerke haben außerdem einen Info-Flyer herausgegeben, der die wichtigsten rechtlichen Aspekte zusammenfasst. © hil/aerzteblatt.de

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