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Männer sind häufiger übergewichtig und rauchen mehr

Mittwoch, 5. November 2014

dpa

Wiesbaden – Mehr als die Hälfte der erwachsenen Deutschen ist übergewichtig. 52 Prozent seien 2013 nach Maßgabe der Weltgesundheitsorganisation WHO zu dick einzustufen gewesen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden unter Berufung auf eine Zusatzbefragung zum sogenannte Mikrozensus mit.

Demnach waren 62 Prozent der erwachsenen Männer und 43 Prozent der erwachsenen Frauen übergewichtig. Insgesamt erhöhte sich der Anteil verglichen mit einer identischen Erhebung von 1999. Damals waren 48 Prozent der Erwachsenen übergewichtig (56 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen).

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Als Maßstab diente dem Bundesamt zufolge der sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Bei diesem wird das Körpergewicht nach einer einfachen Formel in Beziehung zur Körper­größe gesetzt. Laut WHO sind Erwachsene ab einem BMI von 25 übergewichtig, ab einem BMI von 30 stark übergewichtig. Nach dieser Definition gilt ein 1,80 Meter großer Erwachsener mit einem Gewicht ab 81 Kilo nach Angaben der Statistiker als übergewichtig, ab 97 Kilo als stark übergewichtig.

Zahl der Raucher geht zurück
Beim Rauchen verhalten sich die Deutschen gesundheitsbewusster: Immer weniger greifen zur Zigarette, vor allem junge Menschen. Nur noch knapp jeder Vierte bezeichnet sich als Raucher. Das sind gut drei Prozentpunkte weniger als 1999. Und nur noch zwölf Prozent der Raucher kommen auf mehr als 20 Zigaretten am Tag – ein Drittel weniger als 1999. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Nichtraucher hat nach eigenen Angaben noch nie gequalmt, fast jeder Fünfte (19 Prozent) hat aufgehört.

Wie beim Übergewicht schneiden die Männer auch beim Rauchen schlechter ab: 29 Prozent rauchen, bei den Frauen sind es nur 20 Prozent. Dafür haben mehr Männer das Rauchen aufgegeben: Der Anteil der Raucher ging bei den Männern um sechs Prozentpunkte, bei den Frauen nur um zwei Prozentpunkte zurück. © afp/dpa/aerzteblatt.de

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