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Leipziger Projekt will Krankenhausalltag humorvoller gestalten

Donnerstag, 6. November 2014

Leipzig – Den Krankenhausalltag humorvoller und die Medizin menschlicher gestalten möchte das Leipziger Projekt „Arzt mit Humor“. Initiator ist Christoph Krause – er besuchte 2011 als Medizinstudent ein Training am Deutschen Institut für Humor der Universität Leipzig. Zusammen mit seiner Humortrainerin Katrin Hansmeier entwickelte er anschließend ein Konzept für Medizinstudierende der Universität Leipzig und rief die Initiative „Arzt mit Humor“ ins Leben. Sein Ansatz ist, so früh wie möglich alle im Gesundheitswesen tätigen Menschen für das Thema Humor im Klinikalltag zu sensibilisieren.

Für eine humorvollere Kommunikation bietet die Initiative schon während des Medizinstudiums entsprechende Seminare und Vorträge an der Universität Leipzig an. Nach der Theorie folgt die Praxis: Die Studierenden besuchen eine Station im Uniklinikum Leipzig und setzen am Krankenbett um, was sie im Seminarraum trainiert haben. Ein monatlicher Humorstammtisch ermöglicht den ausgebildeten Ärzten, auch später ihre Erfahrungen auszutauschen. Hier finden sie gegebenenfalls auch Hilfe, sollten sie in alte Verhaltensmuster zurückfallen.

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„Mehr Humor in den Klinikalltag zu bringen, ist häufig ein unerfüllter Wunsch aller Beteiligten, um den Krankenhausalltag für Patienten erträglicher zu machen“, hieß es aus dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, der das Projekt jetzt auszeich­nete. Die Initiative greife ein Defizit der Medizinerausbildung auf und ermögliche einen Austausch zu Fragen der Kommunikation in der Medizin für Studierende und Ärzte.

© hil/aerzteblatt.de

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