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Ausland

Zahl der Ebola-Fälle steigt - Freiwillige der Bundeswehr gestartet

Freitag, 7. November 2014

Genf/Berlin – Ebola breitet sich in Westafrika weiter aus. Die Weltgesundheits­organisation (WHO) zählt nach Angaben vom Freitag inzwischen 13.268 Fälle, rund 200 mehr als vor wenigen Tagen. Die Zahl der Toten ist auf 4.960 gestiegen. Eine hohe Dunkelziffer gilt als sicher. Die Entwicklung sei regional sehr unterschiedlich, teilte die WHO mit. In manchen Gegenden scheine sich die Lage zu bessern, in anderen gebe es noch einen starken Anstieg der Fälle.

Die ersten Freiwilligen der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind am Freitag zum Ebola-Einsatz in Liberia abgeflogen. Wie der Sanitätsdienst der Bundes­wehr mitteilte, besteht das zehnköpfige Aufbauteam aus vier Bundeswehrangehörigen und sechs DRK-Mitarbeitern. Es soll ein Behandlungszentrum in der Hauptstadt Monrovia einsatzbereit machen. Dort sollen spätestens ab Ende November mit deutscher Hilfe Ebola-Patienten behandelt werden. Die Freiwilligen sollen jeweils vier bis fünf Wochen im Land bleiben.

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Der erste Test mit einem Ebola-Impfstoff in Deutschland soll in der kommenden Woche am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) beginnen. Das sagte eine Sprecherin des Klinikums. Die klinische Prüfung an gesunden Erwachsenen wurde vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt genehmigt. Im Tierversuch sei der in Kanada entwickelte Impfstoff namens rVSV-ZEBOV bereits erfolgreich erprobt worden, hieß es. Das amerika­nische Unternehmen NewLink Genetics stellte der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) 800 Ampullen zur Verfügung.

Bei der klinischen Prüfung in Hamburg soll jetzt erforscht werden, welche Dosis sicher und verträglich für den Menschen ist und zugleich eine ausreichende Immunantwort gegen Ebola hervorruft.

© dpa/aerzteblatt.de

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