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Neue Empfehlungen zur Therapie der MS mit Glatirameracetat

Montag, 10. November 2014

München – Das krankheitsbezogene Kompetenznetz multiple Sklerose (KKNMS) hat Empfehlungen zur Behandlung der multiplen Sklerose mit dem Basistherapeutikum Glatirameracetat vorgestellt. Ein neues Qualitätshandbuch ergänzt die seit 2011 existierende Reihe der KKNMS-Qualitätshandbücher. „Auch zu Basistherapien, die seit Jahren existieren, haben behandelnde Neurologen immer wieder Fragen – insbesondere bezüglich der Wechselwirkungen mit anderen, neu zugelassenen Medikamenten“, sagte Bernhard Hemmer, Sprecher des KKNMS.

Das Handbuch zu Glatirameracetat ist das neunte der Reihe. Es enthält Informationen und Empfehlungen zu Indikation und Kontraindikation, Dosierung und Pharmakokinetik sowie zu besonderen Situationen wie Schwangerschaft und Impfungen. Außerdem gehen die Autoren detailliert auf die notwendige Diagnostik, den Therapieabstand und Maßnahmen abhängig von Vortherapien sowie das Monitoring und Maßnahmen unter der Therapie mit Glatirameracetat und das Umstellen auf andere MS-Therapeutika ein.

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Die Handbücher sind mit der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), dem Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN), dem Berufsverband Deutscher Nerven­ärzte (BVDN) und dem Ärztlichen Beirat der Patientenorganisation DMSG abgestimmt. Bereits verfügbar sind Qualitätshandbücher zu den MS-Medikamenten Alemtuzumab, Dimethylfumarat, Fingolimod, Mitoxantron, Natalizumab und Teriflunomid sowie zur Schubtherapie und zur Therapie in Spezialsituationen. „Die große Nachfrage nach unseren Qualitätshandbüchern zeigt den enormen Bedarf an pharmaunabhängigen Informationen zur MS-Therapie“, betonte Hemmer.

Ärzte können das neue Qualitätshandbuch kostenlos als Smartphone-Applikation für Android und OS-Geräte herunterladen. © hil/aerzteblatt.de

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