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Medizin

RKI: Menschen durch H5N8-Geflügelpest nicht gefährdet

Montag, 10. November 2014

Berlin – Die in einem Putenbestand in Vorpommern ausgebrochene aviäre Influenza A(H5N8) stellt nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts kein ernsthaftes Risiko für die Bevölkerung dar. Eine Übertragung wäre nur bei engem Kontakt mit erkrankten oder verendeten Vögeln sowie deren Produkten oder Ausscheidungen vorstellbar.

Das Virus vom Subtyp H5N8 war in einem Putenbestand im Kreis Vorpommern-Greifswald entdeckt worden. Die Veterinärbehörden hatten daraufhin einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Die Puten des betroffenen Bestandes wurden nach Angaben der Behörden inzwischen gekeult und die Kadaver sicher entsorgt.

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Der Subtyp H5N8 gehört nicht zu den aviären Influenzaviren, die seit 2003 weltweit mehr als 1.000 Erkrankungen beim Menschen ausgelöst haben. Bis 2012 handelte es sich in den allermeisten Fällen um hochpathogene Influenza A(H5N1)-Viren aus Asien und Ägypten. Seit 2013 kam es in China zu vereinzelten Erkrankungen durch Influenza A(H7N9)-Viren, die für Vögel niedrig pathogen sind und deshalb schwer zu identifizieren sind.

Humane Erkrankungen mit dem jetzt in Mecklenburg-Vorpommern identifizierten Subtyp H5N8 sind bisher nicht beobachtet worden. Wie der Erreger von Ostasien nach Vorpommern gelangte, ist weiter ungeklärt. © rme/aerzteblatt.de

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