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Ärzteschaft

Image des Hausarztberufes verbessert sich

Dienstag, 11. November 2014

Jena – Die Medizinstudierenden in Thüringen stehen einer Tätigkeit als Hausarzt heute deutlich positiver gegenüber als noch vor Jahren. Das zeigt eine Befragung des Lehrstuhles Allgemeinmedizin der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mitarbeiter des Lehrstuhles hatten 2009, 2012 und in diesem Jahr alle Medizinstudierenden des fünften Semesters an der Uni Jena zu ihren Vorstellungen von einer Tätigkeit als Hausarzt befragt.

Danach verbinden die meisten Studierenden inzwischen mit der Tätigkeit des Hausarztes eine „Vielfalt der Krankenfälle“ oder das „Arbeiten im Praxisteam“. Vor Jahren noch hatten die Studierenden ein „Unmaß an Bürokratie“ oder die Furcht vor „Kompetenzüberforderung“ als prägende Faktoren der Hausarzttätigkeit genannt.

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Welche Erwartungen haben Medizinstudierende an ihre Zukunft?

Diesen Imagewandeln führt der Lehrstuhl auf praxisnähere Inhalte in der Lehre, auf die Aktivitäten der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin und des Netzwerkes „Ärzte für Thüringen“ sowie auf Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin zurück. In der Summe hat dies laut der Befragung dazu geführt, dass der Anteil der Studierenden, die Interesse an einer fachärztlichen Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin haben, von 21 auf 25 Prozent gestiegen ist.

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© hil/aerzteblatt.de

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