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Förderverein will bessere Begleitung von Frühchen-Eltern ermöglichen

Freitag, 14. November 2014

Hannover – Eine Frühgeburt stellt das Neugeborene, die Eltern und Geschwister vor besondere Herausforderungen. Um die betroffenen Familien zu unterstützen, hat sich an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) der Förderverein für frühgeborene Kinder Hannover „FRÜHerLEBEN“ gegründet. 

„Dank der Neugeborenen-Intensivmedizin bestehen auch für viele sehr kleine Frühge­borene gute Chancen zu überleben und sich später gesund weiter zu entwickeln“, so Bettina Bohnhorst, Leitende Oberärztin der MHH-Station für Früh- und Neugeborene. Dennoch seien die ersten Monate für die Familien häufig eine belastende Zeit zwischen Hoffen und Bangen.

An dieser Stelle setzt der neue  Förderverein an. Er will den Austausch zwischen Betroffenen fördern und Eltern frühgeborener Kinder in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes begleiten. Denn oft werden die Frühgeborenen beispielsweise mit Geräten zur Atemunterstützung und mit Monitoren entlassen, was für Unsicherheit bei den Eltern sorgt.

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Mittelfristig will der Verein deshalb unter andrem ein mobiles Nachsorgeteam aufbauen, das die Familien beim Wechsel von der Klinik ins eigene Zuhause unterstützt. Das Nachsorgeteam – bestehend aus dem vertrauten Stationspersonal – soll in der Situation professionelle Hilfe im vertrauten Umfeld leisten.

© hil/aerzteblatt.de

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