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Politik

Bayern will Hospiz- und Palliativversorgung weiter ausbauen

Mittwoch, 19. November 2014

München – Die Hospiz- und Palliativversorgung für hochbetagte Menschen in Deutsch­land auszubauen, fordert Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU). „Viele der heute Geborenen werden ein Alter von 80 Jahren und mehr erreichen können“, sagte Huml heute anlässlich des 9. Bayerischen Geriatrietages in Ingolstadt.

Es sei eine ethische Verpflichtung, die Menschenwürde bis zum letzten Atemzug zu bewahren, so die Ministerin. Bayern unterhalte daher ein sogenanntes Fachprogramm zur Palliativversorgung an Krankenhäusern. Derzeit gibt es laut Huml an 94 Kranken­häusern in Bayern palliativmedizinische Versorgungsangebote. Sie ermöglichten eine körperliche, psychische, spirituelle und soziale Begleitung in der letzten Lebensphase. Ferner gebe es in Bayern gegenwärtig 16 stationäre Hospize mit insgesamt 162 Betten. Weitere stationäre Hospize sollen laut Huml folgen.

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„Die demografische Entwicklung zeigt, dass die Altersmedizin eine der zentralen Zukunftsaufgaben ist“, betonte die Ministerin. In Bayern liege ein Schwerpunkt der geriatrischen Versorgung auf der Rehabilitation.

Nach einem Kranken­haus­auf­enthalt sollen die Patienten durch gezieltes Training so schnell wie möglich wieder in die Lage versetzt werden, zu Hause ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mittlerweile verfüge Bayern über mehr als 60 stationäre geriatrische Rehabilitations-Einrichtungen, sie ergänzten die 65 Akutgeriatrien im Land. © hil/aerzteblatt.de

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