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Hochschulen

Erasmus+ ermöglicht Studierenden weltweiten Austausch

Donnerstag, 27. November 2014

Brüssel – Das neue Austauschprogramm der Europäischen Union (EU) „Erasmus+“ eröffnet erstmals Studierenden aus Nicht-EU-Ländern die Möglichkeit, einen Teil ihres Studiums an einer Universität im Erasmus-Raum zu verbringen oder umgekehrt. Deutsche Studierende können jetzt mit dem Programm zum Beispiel auch den USA, Japan oder Canada studieren. Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD erhält bis 2020 hierfür jährlich etwa 15,5 Millionen Euro.

Bei einer Konferenz zu dem Austauschprogramm Ende November stellten der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung den internationalen Anspruch der deutschen Hochschulen in den Mittelpunkt. „Seit mehr als 25 Jahren nutzen junge Menschen die Chance, mit Erasmus ihren Horizont zu erweitern und im Studium ihre europäischen Nachbarn kennenzulernen. Nun steht diese Möglichkeit auch Studierenden aus Drittländern offen“, sagte die DAAD-Präsi­dentin Margret Wintermantel. Wichtig sei, dass Erasmus+ nicht nur Einzelaufenthalte fördere, sondern bis 2020 unter anderem rund tausend weltweite Partnerschaften zwischen Universitätseinrichtungen ermögliche.

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Einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen wird für viele junge Europäer immer wichtiger. Das zeigen die Zahlen der Europäischen Kommission zum Erasmus-Programm, dem Vorläufer von „Erasmus+“. Deutschland lag danach 2012/2013 mit 30.368 aufgenommenen Studenten hinter Spanien auf Platz zwei der beliebtesten Zielländer. Von Deutschland ins Ausland zog es 34.891 angehende Akademiker. Mehr Studierende entsandten nur Frankreich (35.311) und Spanien (39.249).

© hil/aerzteblatt.de

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