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Ärzteschaft

Praxisnetze können ihre Qualität vergleichen

Donnerstag, 27. November 2014

München – Die AOK Bayern stellt für Ärztenetze ein Instrument bereit, mit dem sie ihre Versorgungsqualität mit anderen vergleichen können. Darauf hat die Kasse hingewiesen. Die AOK-Analyse für diesen Benchmark basiert auf den Routine-Daten von mehr als 80.000 AOK-Versicherten, die in zwölf bayerischen Netzen von 431 Haus- und Kinderärzten sowie 414 Fachärzten betreut werden. Dabei fließen 29 Indikatoren ein, die verschiedene Aspekte der Versorgungsqualität abbilden.

Beim Vergleich der Versorgungsqualität wird unter anderem transparent, wie häufig Netzärzte Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen durchführen oder veranlassen oder wie oft sie bestimmte Medikamente für verschiedene Erkrankungen verschreiben. Die Qualitäts-Indikatoren hat der AOK-Bundesverband zusammen mit dem Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen entwickelt.

„Diese machen die Qualität in der Arztpraxis auf wissenschaftlich fundierter Basis messbar“, sagte Peter Krase, Vertragschef der AOK Bayern. „Trotz Nachholbedarfs in einzelnen Fällen bieten die Netze insgesamt bereits jetzt eine höhere Qualität als die Regelversorgung“, sagte. Das habe eine Auswertung für das Jahr 2013 ergeben.

„Das gute Ergebnis der Netze liegt vor allem an der besseren Kommunikation und Zusammenarbeit von Medizinern, die in den Verbünden arbeiten“, erläuterte Johann Ertl, Hausarzt und Geschäftsführer des Netzes donauMED in der Region Straubing.

„Auf der Basis ihrer konkreten Ergebnisse können sich die Netze zielgerichtet weiterentwickeln und die Versorgungsqualität verbessern“, empfiehlt Veit Wambach, Vorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze (ADA) das Benchmark-Instrument. Wambach ist Initiator des „Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz“ (QuE) in Nürnberg.

Dieses 2005 gegründete Netz hatte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns als erstes Praxisnetz offiziell nach den Rahmenvorgaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung anerkannt. Im QuE sind 69 Arztpraxen mit 125 Haus- und Fachärzten organisiert. © hil/aerzteblatt.de

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