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Flexibles Arbeiten macht müde

Freitag, 28. November 2014

Köln – Flexibles Arbeiten führt bei Angestellten zu einem erhöhten Stressempfinden. Dies geht aus einer Studie des Kölner Markt- und Organisationsforschungsinstituts YouGov hervor. Demnach sind Arbeitnehmer, bei denen Privat- und Berufsleben verschmelzen, häufiger erschöpft.

Von den gut 700 Befragten arbeiteten 40 Prozent flexibel, bei ihnen verliefen die Grenzen zwischen Arbeit- und Privatleben fließend. 31 Prozent gehörten zu den klassisch Arbeitenden. Die restlichen 29 Prozent lehnten es nicht kategorisch ab, in der Freizeit zu arbeiten – allerdings nur in Notfällen. Der Studie zufolge war fast jeder zweite Angestellte, bei dem Privat- und Berufsleben verschmelzen, am Ende des Arbeitstages erschöpft. Im Gegensatz dazu gab nur jeder dritte klassisch Arbeitende an, häufig erschöpft zu sein.

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Ungeachtet der unterschiedlichen Arbeitsweisen fühlten sich insgesamt 38 Prozent der Beschäftigten nach Feierabend ausgelaugt. Lediglich 23 Prozent beantworteten die Frage eindeutig mit nein. „Besonders auf die Mitarbeiter, deren Arbeitsstil flexibel ist, sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden“, resümierte Marco Haferburg, Head of Business Unit Organisational Consulting bei YouGov. Hier seien unterstützende Maßnahmen sinnvoll, die dem Arbeitnehmer helfen, trotz entgrenztem Arbeiten die Balance von Arbeit und freier Zeit zu wahren, so Haferburg. © hil/aerzteblatt.de

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