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Deutsche Krebshilfe fördert 13 onkologische Spitzenzentren

Montag, 1. Dezember 2014

Bonn – Die Deutsche Krebshilfe hat onkologische Zentren begutachtet und die Stand­orte in Dresden, Heidelberg, Köln/Bonn, München, Ulm und Würzburg als sogenannte onkologische Spitzenzentren eingestuft. Sie werden für maximal vier Jahre jährlich mit 750.000 Euro gefördert. Zusammen mit den Spitzenzentren Berlin, Düssel­dorf, Erlangen, Essen, Frankfurt, Freiburg und Hamburg unterstützt die Deutsche Krebshilfe damit im Augenblick 13 solcher onkologischen Netzwerke.

Die Deutsche Krebshilfe hat das Förderprogramm „Onkologische Spitzenzentren“ im Jahr 2006 initiiert. Diese Zentren sind Teil eines dreistufigen Programms: In den Spitzen­zentren werden Krebspatienten auf höchstem medizinischem Niveau und nach aktuellem Stand der Wissenschaft versorgt. Die Zentren haben aber auch die Aufgabe, zur Entwick­lung innovativer Krebstherapien beizutragen sowie Standards für die Versor­gungs­abläufe zu erarbeiten. Die hier erarbeiteten Fortschritte und Standards in allen Aspekten der Prävention, Früherkennung, Versorgung und Forschung sollen allen onkologischen Versorgungseinrichtungen des Landes zugänglich werden.

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Auf der zweiten Ebene – den „klinischen onkologischen Zentren“ – sollen die abge­stimmten Standards zum Wohle der Patienten umgesetzt werden, wobei hier nicht die Forschung im Vordergrund steht. Sogenannte Organkrebszentren als dritte Ebene rundet das Drei-Stufen Konzept ab.

„Alle Beteiligten sollten im Sinne einer optimalen Patientenversorgung als Gesamt-Netzwerk agieren. Auch die Einbindung von Krebs-Selbsthilfeorganisation ist bei­spielsweise eine unverzichtbare Voraussetzung für die Förderung als Spitzen­zentrum“, betonte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. © hil/aerzteblatt.de

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