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MHH erneut als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Hannover – Bereits zum vierten Mal wird die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) für ihre familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet: Die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – verleiht der Universitätsklinik das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“. „Die neuerliche Bestätigung zeigt, dass wir mit unserer Strategie der familienfreundlichen Strukturen und Angebote für Beschäftigte und Studierende erfolgreich sind“, sagte Bärbel Miemietz, Gleichstellungsbeauftragte der MHH.

Die Uniklinik setzt laut Miemietz auf die gezielte Förderung von Nachwuchswissen­schaftlerinnen und auf ein umfassendes Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Dafür gebe es auf dem Hochschulgelände drei Kindertagesstätten mit insgesamt bis zu 397 Ganztagsbetreuungsplätzen. Das Angebot umfasst Krippe, Kindergarten und Hort. Ergänzend bietet die MHH eine Betreuung in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sowie eine Notfallkinderbetreuung, die allen MHH-Angehörigen an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung steht. Seit dem vergangenen Jahr existiere in der Hochschule außerdem ein Eltern-Kind-Raum für Studierende, den sie in den Vorlesungspausen zur Versorgung der Kleinen und als Rückzugsort nutzen könnten.

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Wichtig sei außerdem eine besondere Form der leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM) in Hannover: Wenn eine Ärztin oder eine Wissenschaftlerin innerhalb eines Jahres nach der Geburt ihres Kindes an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt, erhält die entsprechende Klinik 12.000 Euro Förderung. 15- bis 20-Mal wird das Familien-LOM jährlich vergeben. Genutzt werden die Mittel unter anderem, um die Forschungsarbeit der Mutter oder familien­gerechte Weiterbildungsangebote zu unterstützen.

Die Förderung wird ergänzt durch Mentoringprogramme für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und studierende Paare sowie Wiedereinstiegsprogramme für verschiedene Beschäftigtengruppen. „Durch familiengerechte Strukturen wollen wir hoch motivierte Studierende für uns gewinnen und exzellente Wissenschaftler aus der ganzen Welt anziehen“, so Miemietz. © hil/aerzteblatt.de

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