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Politik

Rahmenbedingungen für Ärzte bei Hilfseinsätzen verbessern

Montag, 8. Dezember 2014

Frankfurt – Die Ärztekammer Hessen hat die Landesregierung dazu aufgefordert, die Rahmenbedingungen für Ärzte zu verbessern, die sich an humanitären Einsätzen beteiligen. „Die Bereitschaft zu helfen, darf für nicht zu Lohnausfall und Versicherungs­verlust führen“, kritisierten die Delegierten der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen auf ihrer jüngsten Ver­tre­ter­ver­samm­lung. So erhalte das medizinische Personal, das freiwillig in von Ebola betroffenen Krisenregionen tätig sei, zwar eine geringe Entschädigung der jeweiligen Hilfsorganisation, jedoch keinen Lohnersatz.

Die Lan­des­ärz­te­kam­mer fordert die Landesregierung dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass in allen Fällen, bei denen die Bundesregierung medizinisches Personal zu nationalen oder internationalen Hilfseinsätzen auffordere, die notwendigen Versicherungen und Vergütung der Freiwilligen abgesichert werde.

Die Kammer hatte schon vor einigen Wochen daran erinnert, dass bereits der 100. Deutsche Ärztetag 1997 gefordert habe, die Freistellung von Ärzten für humanitäre Hilfseinsätze zu erleichtern. Seither sei aber wenig passiert, kritisierte die Kammer.

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Der Deutsche Ärztetag 2013 sah sich daher erneut veranlasst, die Bundesregierung aufzufordern, die Rahmenbedingungen für Hilfseinsätze zu verbessern – zum Beispiel eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, die Ärzten ihren heimischen Arbeitsplatz während eines Hilfseinsatzes und im Anschluss daran garantiere. © hil/aerzteblatt.de

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