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Politik

Grüttner sieht Bund-Länder-Kranken­hausreform als großen Fortschritt

Montag, 8. Dezember 2014

Wiesbaden – Als „Riesenschritt” auf dem Weg zur besseren medizinischen Versorgung sieht Hessen die Einigung von Bund und Ländern zur Krankenhausreform. Durch das Recht auf eine Zweitmeinung von Patienten sowie Abschläge auf Mehrleistungen bei Kliniken werde es künftig viel weniger unnötige Operationen geben, sagte Gesundheits­minister Stefan Grüttner (CDU) am Montag in Wiesbaden. Dies werde zu Einsparungen führen.

Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern hatte sich am Freitag in Berlin auf Eckpunkte der Reform verständigt. Krankenhäuser, die durch anhaltend schlechte Operationen und Patientenversorgung auffallen, sollen weniger Geld bekommen. Zur Finanzierung der ab 2016 geplanten Reform soll ein Strukturfonds von einer Milliarde Euro geschaffen werden. Davon soll Hessen, das 35 Millionen Euro einzahlt, mit 70 Millionen Euro profitieren.

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Ziel in Hessen müsse es sein, durch Spezialisierung und Verbundlösungen überflüssige Kapazitäten bei Krankenhäusern zu verhindern, sagte Grüttner. Wie sich dies auf die Bettenzahl in Hessen auswirken werde, könne aber derzeit nicht gesagt werden. Der Bund will ab 2016 über drei Jahre hinweg auch 660 Millionen Euro in die stationäre Pflege investieren. Davon werde Hessen 46 Millionen Euro abbekommen, sagte Grüttner. © dpa/aerzteblatt.de

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