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Greifswalder Strahlentherapie wird ausgebaut

Montag, 15. Dezember 2014

Greifswald – Auf den Ausbau ihrer Strahlentherapie hat die Uniklinik Greifswald hinge­wiesen. Für zwei neue Linearbeschleuniger baut das Medizinische Versorgungs­zentrum (MVZ) am Universitätsklinikum Greifswald sogar ein neues Gebäude. „Unser Ziel ist die bestmögliche Behandlung von Menschen mit einer Tumorerkrankung unter dem Dach des Onkologischen Zentrums“, sagte Thorsten Wygold, Ärztlicher Vorstand der Universitätsmedizin.

Für die Investitionen in Höhe von insgesamt 6,5 Millionen Euro werden keine Fördermittel in Anspruch genommen. Der Neubau sowie ein Linearbeschleuniger werden aus Mitteln des Medizinischen Versorgungszentrums finanziert. Ein zweites Bestrahlungsgerät kommt auf Leasingbasis dazu.

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Der TÜV-Süd hat im November dem 2012 gegründeten Onkologischen Zentrum eine hohe Qualität in der interdisziplinären Zusammenarbeit bescheinigt. Die Strahlentherapie mit sieben Fachärzten und insgesamt 20 weiteren Mitarbeitern ist seit der Eröffnung des MVZ im Jahr 2005 Teil dieses Zentrums. 2013 wurden insgesamt 1.532 Patienten mit einer individuellen Strahlentherapie behandelt. Etwa 2.000 Patienten werden darüber hinaus in der Nachsorge betreut. Fast 80 Prozent der Bestrahlungen erfolgen ambulant.

Ende 2012 wurde das Onkologische Zentrum Vorpommern an der Universitätsmedizin Greifswald nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Onkologischen Zentrum gehören unter anderem das Darmkrebszentrum, das Pankreas­zentrum, das Hauttumorzentrum, das Prostatazentrum und das Brustzentrum, die Strahlentherapie, die Selbsthilfegruppen, die Seelsorge, die Psychoonkologie, die Palliativmedizinische Versorgung und der Sozialdienst. Geleitet wird das Zentrum vom Direktor der Hautklinik, Michael Jünger. © hil/aerzteblatt.de

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