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Ärzteschaft

SpiFa und GFB wollen zu fachärztlichem Dachverband fusionieren

Dienstag, 16. Dezember 2014

Berlin – Der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) wollen sich zu Beginn des kommenden Jahres zu einem einheitlichen Dachverband der Fachärzte in Deutschland verbinden. Das haben die Mitgliedsverbände des SpiFa am Freitag auf ihrer Mitgliederversammlung durch eine Satzungsänderung beschlossen, die die Aufnahme der derzeit in der GFB organisierten Verbände ermöglicht.

„Beide Verbände und deren Mitglieder eint das Ziel, zu Beginn des Jahres 2015 einen einheitlichen fachärztlichen Spitzenverband auf Bundesebene zu erreichen. Dafür wurde nun der Weg geebnet“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des SpiFa, Lars F. Linde­mann. Auf einer weiteren Mitgliederversammlung des SpiFa am 16. Januar soll abschließend über den neuen Satzungstext und die Aufnahme der Mitgliedsverbände des GFB entscheiden werden.

In der GFB sind derzeit 26 fachärztliche Verbände mit über 158.000 Mitgliedern organisiert, darunter der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Der SpiFa vertritt zurzeit 18 Berufsverbände mit über 73.000 Fachärzten, darunter den Berufsverband der Frauenärzte (BVF), den Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte (BVHNO) und den Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD).

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© fos/EB/aerzteblatt.de

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