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Politik

Film erläutert Unterschied zwischen Notarzt- und Bereitschafts­dienstnummer

Dienstag, 23. Dezember 2014

Berlin – Wer hilft wann? Wann sollten Patienten die Notarztnummer 112 wählen, wann die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117? Antwort gibt ein neuer Trickfilm von KV-On, dem Web-TV der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen).

„Wie Sie die Polizei erreichen, wissen Sie. Wen Sie rufen, wenn´s brenzlig wird, auch. Aber wen anrufen, wenn´s Ihnen nicht gut geht?“ fragen die Autoren des Films am Anfang. Danach stellen sie eindrücklich und patientenverständlich vor, wann der Notarzt gefragt ist: beim Verdacht auf einen Schlaganfall, bei Symptomen eines Herzinfarkts, bei hohem Blutverlust – „immer dann, wenn es lebensbedrohlich ist, dann 112.“

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Aber wenn kein Leben auf dem Spiel steht, dann hilft eine andere Nummer: Die 116 117 gilt bei grippalen Infekten mit anhaltendem oder steigendem Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen, bei Brechdurchfall und Harnwegsinfekten und vielen anderen Leiden, die nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind. „Wenn alle Hausmittel nichts mehr bringen; Sie aber nicht warten können, bis Ihr Hausarzt wieder Sprechstunde hat: dann die 116 117“, so die Zusammenfassung im Film.

Vor 2012 gab es in Deutschland mehr als 1.000 verschiedene Rufnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, teilweise wechselten sie sogar täglich. Das wollten KBV und KVen vereinfachen. Auf ihren Antrag hin hat die Europäische Union die 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst europaweit reserviert. Deutschland hat die Nummer als erstes Land einführt. Seit dem 16. April 2012 ist fast überall ohne Vorwahl und kostenfrei erreichbar. © hil/aerzteblatt.de

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