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Politik

Bund verstärkt die Versorgungsforschung

Dienstag, 23. Dezember 2014

Berlin – Einen „Aktionsplan Versorgungsforschung“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellt. Es stellt dafür von 2015 bis 2018 insgesamt rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern, deshalb stärken wir die Versorgungsforschung durch einen Aktionsplan“, sagte Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka (CDU). Sie betonte, die Versorgungsforschung nehme wie kaum ein anderer Forschungsbereich den medi­zinischen Alltag in den Blick. Sie liefere damit unmittelbare Anhaltspunkte für Verbesserungen, die den Patienten zugutekämen.

Es gelte in Zukunft noch genauer zu ermitteln, welche Maßnahmen tatsächlich wirkungs­voll seien, welche nicht zum Erfolg führten und an welcher Stelle Ressourcen möglicher­weise nicht zielgerichtet eingesetzt würden. „Dafür brauchen wir wissen­schaftlich fundierte Erkenntnisse“, so Wanka. Analysen zur Über-, Unter- und Fehlversorgung seien ebenso notwendig wie die Erprobung neuer Versorgungskonzepte oder gesundheitsökonomische Studien.

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Die Bundesregierung hat die Versorgungsforschung als eines von sechs Aktionsfeldern im sogenannten Rahmenprogramm Gesundheitsforschung verankert: „Aktionsfeld 4 – die Systemherausforderung“.

Kurzfristige Ziele der nächsten ein bis fünf Jahre sind, die Versorgungsforschung stärker zu profilieren, neue, gesicherte Erkenntnisse für die Entscheidungen von Einzelnen, Organisationen und Gremien über die gesundheitliche Versorgung zu erhalten und die Methodenkompetenz weiterzuentwickeln. Langfristig soll die Versorgungsforschung eine selbstverständliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen werden. © hil/aerzteblatt.de

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lupus1955
am Dienstag, 23. Dezember 2014, 19:28

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Wer behält im Auge, wieviel Geld für Kollateralforschung ausgegeben wird, ohne dass ein Kranker konkreten Nutzen davon trägt?
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