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Ärzteschaft

Erste Erfolge der Niederlassungs­förderung in Niedersachsen

Montag, 29. Dezember 2014

Hannover – Der sogenannte Niedersachsenfonds, der die Niederlassung von Ärzten und Psychotherapeuten in strukturschwachen Regionen fördert, bewährte sich: In den vergan­genen sechs Monaten haben sich sieben Hausärzte und ein Kinder- und Jugendpsychiater aufgrund der Förderung niedergelassen. Das berichtet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes.

Neben der KV beteiligen sich das niedersächsische Sozialministerium und die gesetzlichen Krankenkassen an dem Fonds. Sie können daraus bis zu 50.000 Euro je Zulassung oder Anstellung als Investitionskostenzuschuss gewähren. Dies gilt für Niederlassungen in Regionen, in denen aufgrund der Altersstruktur der Praxisinhaber mittelfristig eine Unterversorgung zu befürchten ist.

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„Mit dem Niedersachsenfonds haben wir ein weiteres Signal gesetzt, dass eine Niederlassung in ländlichen Regionen Niedersachsens attraktiv ist und Zukunft hat. Wir hoffen, dass die Investitionskostenzuschüsse weitere junge Ärzte motivieren, sich dort niederzulassen, wo sie dringend gebraucht werden“, zog die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt (SPD), ein erstes Fazit.

„Die ärztliche und psychotherapeutische Versorgung in Niedersachsen flächendeckend aufrecht zu erhalten, ist eine der zentralen Aufgaben der KV“, betonte dessen Vorstandsvorsitzender Mark Barjenbruch. Die Förderung wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die Ausschreibungen der Förderbereiche findet im Februar 2015 statt.

© hil/aerzteblatt.de

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