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Ein Viertel der Influenza-Patienten in der Klinik sind unter vier Jahre alt

Freitag, 2. Januar 2015

Köln – In der Grippesaison 2013/14 war ein Viertel der Patienten, die stationär wegen einer Influenza behandelt wurden, Kinder unter vier Jahren. Das berichtet der Berufs­verband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf der Basis einer Auswertung der Arbeits­gemeinschaft Influenza (AGI). „Eltern sollten ihren Kindern so früh wie möglich hygienisches Husten und Niesen in die Armbeuge und häufiges Händewaschen bei­bringen. Sobald sich erste Anzeichen eines fieberhaften Infektes zeigen, die unter Umständen auch eine Influenza sein können, bleibt ein Kind besser zuhause“, rät Ulrich Fegeler, Bundespressesprecher des Berufsverbandes.

Der beste Schutz gegen eine echte Influenza ist laut dem BVKJ die Impfung. Die Stän­dige Impfkommission (STIKO) empfiehlt sie aber im Augenblick nur Kindern und Jugend­lichen mit angeborenen und/oder chronischen Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmung, der körperlichen Beweglichkeit, mit Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen anderer Körpersysteme.

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Der BVKJ weist daraufhin, dass in den USA zwei Staaten gebe – Connecticut und New Jersey –, die eine jährliche Grippeimpfpflicht für Kinder im Alter von sechs bis 59 Monaten eingeführt haben, wenn diese eine Kita besuchen sollen. Im Vergleich zur Grippesaison von 2007/08 verringerten sich dadurch in Connecticut die influenza­bedingten Krankenhauseinweisungen 2012/13 laut dem Berufsverband um zwölf Prozent.

© hil/aerzteblatt.de

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