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Politik

Bayern weitet Förderung des Landarzt-Programms aus

Mittwoch, 7. Januar 2015

München – Das bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium hat das Förderprogramm für Landärzte ausgeweitet. „Wir fördern bereits erfolgreich die Niederlassung von Hausärzten auf dem Land. Dort wird aber auch bei Fachärzten die Nachbesetzung von Praxen zunehmend schwieriger. Deshalb unterstützen wir jetzt zusätzlich Kinder- und Frauenärzte, Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychiater“, sagte die Ge­sund­heits­mi­nis­terin des Landes, Melanie Huml (CSU) heute in München.

Gleichzeitig zog sie ein positives Resümee der bisherigen Förderung: „Nach dem aktuellsten Stand liegt die Förderzahl mittlerweile bei 113 Niederlassungen und elf Filialen in Bayern“, sagte sie bei der Übergabe eines weiteren Förderbescheids für eine Hausarzt-Niederlassung.

Für die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung in Bayern ist die Kassen­ärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zuständig. Zusätzlich hat das Bayerische Gesund­heitsministerium im Jahr 2012 ein Förderprogramm aufgelegt, um Mediziner für den ländlichen Raum zu gewinnen. Dafür standen in den vergangenen drei Jahren insgesamt 15,5 Millionen Euro zur Verfügung, im Doppelhaushalt 2015/2016 sind 11,7 Millionen Euro vorgesehen.

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Mit dem Programm werden zum Beispiel Hausärzte mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 60.000 Euro unterstützt, die sich in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Voraussetzung ist, dass es sich um nicht überversorgte Regionen handelt.

Laut dem ersten stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der KVB, Pedro Schmelz, ist das Förderprogramm des Bayerischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums „ein Zeichen dafür, dass in Bayern einer flächendeckenden und wohnortnahen ambulanten hausärztlichen, fachärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung höchste Bedeutung zugemessen wird“. © hil/aerzteblatt.de

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