Politik

Mehr Pflegeschüler in Baden-Württemberg

Freitag, 9. Januar 2015

Stuttgart – Nach Hamburg und Nordrhein-Westfalen berichtet jetzt auch Baden-Württemberg von steigenden Schülerzahlen in der Altenpflege. „Zurzeit haben wir über 10.000 Auszubildende in der Altenpflege oder der Altenpflegehilfe, das sind rund 2.200 mehr als noch vor fünf Jahren“, sagte Landessozialministerin Katrin Altpeter (SPD). Sie bezog sich damit auf Zahlen aus dem „Zwischenbericht der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“, den das Bundesfamilienministerium veröffentlicht hat.

Entscheidend zum Erfolg beigetragen hat laut Altpeter die verlässliche Schulfinanzierung durch das Land sowie die Verteilung der Kosten der Ausbildungsvergütung auf ausbil­dende und nicht-ausbildende Einrichtungen. Ähnliches hatten auch Hamburg und NRW berichtet: Die Umlagefinanzierung der Altenpflegeausbildung hatte auch dort die Zahlen gesteigert, weil Ausbildung kein Wettbewerbsnachteil mehr sei, wenn auch Einrich­tungen, die nicht ausbildeten, die Kosten mittragen müssten.

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Wichtig ist laut Altpeter außerdem die Möglichkeit, Altenpflegehelfern in Baden-Württemberg nach deren einjährigen Ausbildung unter bestimmten Bedingungen den direkten Wechsel in eine Altenpflegeausbildung zu ermöglichen. „Oft nimmt die Hälfte eines Abschlussjahrgangs in der Altenpflegehilfe diese Möglichkeit bereits in Anspruch“, so die Ministerin. Sie kündigte an, auch das Angebot an Teilzeitausbildungen in der Pflege im Land weiter auszubauen. © hil/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Sonntag, 11. Januar 2015, 16:48

Mehr Pflegeschüler...................

Eine sehr erfreuliche Entwicklung. Noch erfolgreicher kann Werbung sein, wenn sie den jungen Menschen bereits in der Schule präsentiert wird. Mein Vortrag an der Deutschen Sporthochschule Köln hat wieder gezeigt, dass lediglich vage Vorstellungen über die Alternativen der Versorgung alter Menschen und die daraus resulierenden Kosten bestehen. Eine gezielte Initiative kann "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen": Das Anwerben junger Kräfte und das Vermitteln von Kostenbewusstsein.

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