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Politik

Nachwuchsprojekt von Studierenden und KV Bayerns zeigt Erfolg

Freitag, 9. Januar 2015

dpa

München – Ein positives Fazit ihres gemeinsamen Nachwuchsprojektes „Land.in.Sicht“ haben die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) gezogen.

Ziel des Pilotprojektes war, Medizinstudierende schon während ihres Studiums für die Tätigkeit als Landarzt zu begeistern. Dazu förderte die KV 35 Famulaturplätze in länd­lichen Regionen Bayerns innerhalb eines Jahres. 30 dieser Plätze standen für hausärzt­liche und fünf für fachärztliche Praxen zur Verfügung. Die jeweils einmonatige Famulatur hat die KV mit 300 Euro bezuschusst und anteilig ein Fahrtkostenzuschuss bis maximal 216 Euro gewährt.

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„Die hohe Nachfrage mit insgesamt 107 Bewerbungen für 35 Famulaturplätze sowie die positiven Rückmeldungen von Famuli und gastgebenden Ärzten mit hundertprozentiger Weiterempfehlungs- und Wiederteilnahmerate zeigen, dass Land.in.Sicht eine Lücke im Angebot der Nachwuchsförderung füllt“, hieß es aus bvmd und KV.

Eine Zwischenevaluation des Projekts bestätigt jetzt außerdem, dass eigene Erfahrungen das beste Mittel sind, um Vorbehalten gegenüber einer ambulanten und besonders landärztlichen Tätigkeit entgegenzuwirken: 89 Prozent der Teilnehmer können sich nach ihrer Famulatur eher vorstellen in der Fachrichtung ihrer Famulaturpraxis zu arbeiten als davor. 96 Prozent gaben an, sich nach der Famulatur eher vorstellen zu können in der ambulanten Versorgung zu arbeiten, als dies vorher der Fall war.

Angesichts der Ergebnisse hofft die bvmd, das Projekt fortzuführen und auf weitere Bundesländer ausweiten zu können. © hil/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #672734
isnydoc
am Sonntag, 11. Januar 2015, 15:27

Erfahrungen aus der Presse

zeigen aktuell, wie leicht es sein, wenn man Patienten "richtig" bzw. an den "Richtigen" überweist, wenn die Finanzen stimmen sollen.
Mehr dazu unter diesem link:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/dietrich-groenemeyer-zahlt-honorar-an-aerzte-die-ihm-patienten-schicken-a-1012203.html
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