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Politik

Umgebauter Airbus kann infizierte Ebola-Helfer evakuieren

Montag, 12. Januar 2015

Plastikzelte dichten im Inneren des Evakuierungsflugzeuges "Robert Koch"  die Isolationseinheit von der Umgebung ab dpa

Berlin/Brüssel – Einen für die Evakuierung von Ebola-Helfern umgebauten Airbus wird Deutschland der Europäischen Union (EU) zur Verfügung stellen. Das hat Bundes­außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dem Ebola-Koordinator der EU, EU-Kommissar Christos Stylianides, zugesichert.

Der Airbus „Robert Koch“ verfügt über eine Sonderisolierstation, die es bereits während des Evakuierungsfluges erlaubt, Ebola-Patienten intensivmedizinisch zu behandeln. Der Airbus soll humanitäre Helfer in europäische Krankenhäuser evakuieren, wenn diese sich mit dem Virus infiziert haben sollten.

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„Mit dem deutschen Airbus ‚Robert Koch‘ wollen wir sicherstellen, dass europäische und internationale Helfer, die unter hohem persönlichem Risiko bereit sind, vor Ort Infizierte zu behandeln und gegen die Ausbreitung des Virus zu kämpfen, im Falle einer Erkran­kung rasch evakuiert werden können“, erläuterte Steinmeier. Die kurzfristige Bereit­stellung dieses völlig neuartigen Flugzeugs unterstreiche die technologischen Fähigkeiten und den politischen Willen in Europa, mit der Herausforderung der Ebola-Krise umzugehen, so der deutsche Außenminister.

„Wir begrüßen diesen Beitrag, der unsere Kapazitäten für die Evakuierung mit Ebola infizierter internationaler Helfer wesentlich verstärkt“, begrüßte Stylianides die Initiative. Er betonte, die Ebola-Epidemie sei nicht nur für Westafrika „nach wie vor eine akute Bedrohung“. © hil/aerzteblatt.de

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