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Politik

Keine Negativzinsen bei der Apobank

Dienstag, 13. Januar 2015

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker - und Ärztebank (Apobank) wird nicht nach dem Beispiel anderer Kreditinstitute Negativzinsen auf Einlagen einführen. Das hat Herbert Pfennig, der Sprecher des Vorstands, beim „Gesundheitspolitischen Jahresauftakt“ der genossenschaftlichen Bank der Heilberufe in Düsseldorf herausgestellt. „Negativzinsen sind von unserer Informationstechnik nicht vorgesehen, wir wollen sie auch nicht“, sagte Pfennig.

Hintergrund ist das historisch niedrige Niveau des Leitzinses. Die Europäische Zentral­bank (EZB) verlangt von Banken auf ihre Einlagen Strafgebühren, um Anreize zu setzen, dass die Institute mehr Kredite für Investitionen vergeben. Die Commerzbank hatte im November 2014 als erstes großes deutsches Geldinstitut Negativzinsen für hohe Gutha­ben von Großunternehmen und institutionellen Anlegern wie Versicherern und Fonds­gesellschaften eingeführt.

Pfennig setzte sich kritisch mit der Politik des billigen Geldes der EZB auseinander. Viele Sparer fühlten sich vom ihrem Präsidenten Mario Draghi enteignet. Der Preisanstieg bei Aktien und Immobilien nehme viel Entwicklungspotenzial für diese Anlageformen vorweg. In diesen Zeiten sei die Geldanlage auch für die Apobank eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe, sagte Pfennig. Darauf habe man mit einer Neuaufstellung des Wertpapier­geschäfts offensiv reagiert.

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Die Apobank hat nach den Worten ihres Vorstandschefs „ein gutes Jahr“ hinter sich: „Ich bin sehr zufrieden.“ Den europäischen Stresstest für die Kreditinstitute habe man als zweitbeste deutsche Bank abgeschlossen. Die Apobank werde sich auch in Zukunft auf die Förderung ihrer Mitglieder konzentrieren, deren Zahl auf 105 000 angewachsen sei. © Stü/aerzteblatt.de

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