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Ärzteschaft

Marburger Bund fordert 5,4 Prozent mehr für Ärzte

Dienstag, 13. Januar 2015

Berlin – Eine Plus von 5,4 Prozent bei den Ärztegehältern und eine bessere Vergütung von Bereitschaftsdiensten in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen fordert die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) in der neuen Tarifrunde mit der Helios Kliniken GmbH. „Trotz steigender Belastungen in den Bereitschaftsdiensten haben sich die Stundenentgelte seit Jahren nicht verändert.

Wir sehen deshalb einen erheblichen Nachholbedarf an dieser Stelle“, sagte Rechts­anwalt Christian Twardy, Verhand­lungsführer des MB, zum Auftakt der Tarifver­hand­lungen. Er betonte, die Gehälter bei Helios müssten konkurrenzfähig bleiben und die Entgelte für Bereitschaftsdienste das Niveau vergleichbarer Klinikträger erreichen.

In einem weiteren Schritt wird es in den Verhandlungen auch um jene Ärztinnen und Ärzte gehen, die in den von Helios übernommenen ehemaligen Rhön-Kliniken arbeiten. Der Marburger Bund hatte sich mit Helios bereits im vergangenen Jahr auf einen einheitlichen Tarifvertrag für diese Ärztinnen und Ärzte geeinigt, der jedoch zum Jahresende 2014 ausgelaufen ist.

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Noch in dieser Woche wird der MB auch die Verhandlungen für die rund 52.500 Ärzte in kommunalen Krankenhäusern fortsetzen. Auch hier fordert der MB eine lineare Gehaltserhöhung von 5,4 Prozent rückwirkend ab 1. Dezember 2014. Außerdem will die Gewerkschaft erreichen, dass Ärzte höchstens an zwei Wochenenden im Monat Bereitschaftsdienst übernehmen sollen.

© hil/aerzteblatt.de

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