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Ärzteschaft

Pilotprojekt zur papierlosen Laboranforderung mit der KV Schleswig-Holstein

Dienstag, 13. Januar 2015

Düsseldorf – Weniger Bürokratie bei der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Laborärzten erproben die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Schleswig-Holstein, die Laborärztliche Arbeitsgemeinschaft für Diagnostik und Rationalisierung (LADR), das Praxisnetz Herzogtum Lauenburg (PNHL) und das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN).

Die Ärzte des Praxisnetzes können ihre Laboranforderungen darin online mit einer qualifizierten elektronischen Signatur an ihr Labor versenden. „Unser Ziel ist es, zum Bürokratieabbau bei unseren einsendenden Praxen beizutragen. Zudem sind wir frühzeitig über Art und Umfang der eintreffenden Aufträge informiert, können unsere Abläufe besser einteilen und im Gegenzug die Praxen zügig über den Verarbeitungs­status ihrer Proben informieren“, erläutert Jan Kramer, ärztlicher Leiter und Geschäfts­führer der Laborärztlichen Arbeitsgemeinschaft.

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Sobald ein Arzt einen Laborauftrag digital erstellt und speichert, lässt sich dieser automatisch an das Labor versenden. Damit kein Unbefugter Zugriff auf die vertraulichen Daten erhält, wird der Übertragungsweg zwischen Praxis und Labor abgesichert. „Im Pilotprojekt nutzen wir dazu KV-SafeNet in Verbindung mit SafeMail, dem sicheren Kommunikationsdienst der KV Schleswig-Holstein, berichtet der DGN-Geschäftsführer Frank Löber.

Die Projektpartner betonen, das Pilotvorhaben solle den Grundstein dafür legen, dass sich die papierlose Laboranforderung zur Standardanwendung entwickelt. © hil/aerzteblatt.de

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