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206 zertifizierte Chest Pain Units in Deutschland

Dienstag, 13. Januar 2015

Berlin/Düsseldorf – Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hat seit 2008 mehr als zweihundert sogenannte Chest Pain Units (CPU) zertifiziert. „Damit ist ein wichtiger Schritt zur besseren Versorgung von Patienten mit kardial bedingten Brustschmerzen erreicht“, berichtete Thomas Münzel, Vorsitzender des DKG-Gremiums zur Zertifizierung von CPUs heute.

In den Einrichtungen untersuchen Ärzte Patienten mit unklarem Brustschmerz. Ziel ist, einen akuten oder neu aufgetretenen unklaren Thoraxschmerz rasch abzuklären. Die DGK hat für die Marke „Chest Pain Unit – DGK zertifiziert“ Mindestanforderungen erstellt.

Die CPUs müssen danach mindestens vier Überwachungsplätze bieten, die 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr in Bereitschaft sind. Die Transferzeit in einer Herzkatheter-Labor darf nicht mehr als 15 Minuten betragen. „In erster Linie profitieren Patienten mit unklaren Brustschmerzen von einer CPU, da hier schneller diagnostiziert und auch besser therapiert werden kann, wodurch die Prognose verbessert ist“, so Münzel.

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Das Zertifizierungsprogramm gilt seit 2008, bisher hat die DKG 206 CPUs zertifiziert und 128 rezertifiziert. „Dieses rasche Wachstum unterstreicht das Interesse am Thema CPU in Deutschland und die Zahl der CPUs in Deutschland übersteigt die CPUs in anderen europäischen Ländern bei weitem. Ziel ist eine flächendeckende Versorgung durch zertifizierte CPUs im gesamten Bundesgebiet. Hierfür sind schätzungsweise 300 CPUs erforderlich“, so Münzel.

© hil/aerzteblatt.de

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