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Uniklinik Bonn baut Notfallversorgung von Unfallopfern aus

Donnerstag, 15. Januar 2015

Bonn – Etwa 450 Notfallpatienten betreut das Universitätsklinikum Bonn als Trauma­zentrum für Schwerstverletzte in jedem Jahr. Durch ein spezielles Training aller an der Versorgung beteiligten Fachrichtungen und mehr Ressourcen im Zentral-OP ist die Versorgung der Patienten nach Angaben der Klinik jetzt noch schneller und effektiver.

Im Schockraum und im OP versorgen nun mehrere Spezialisten parallel unterschiedliche Verletzungsmuster. Dabei können sie gleichzeitig an verschiedenen Körperregionen operieren. „Wir sind jederzeit darauf vorbereitet, beispielsweise bei schweren Verkehrsunfällen oder bei Großereignissen wie "Rhein in Flammen" eine über das übliche Maß hinausgehende Zahl an Patienten zu versorgen“, erläutert Ingo Gräff, Ärztlicher Koordinator der zentralen 24 Stunden-Anlaufstelle für Notfallpatienten auf dem Venusberg.

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Das Bonner Universitätsklinikum gehört zum Rettungsring Bonn/Rhein-Sieg. „Das Augenmerk liegt dabei besonders auf einer schnellen Zuweisung des Patienten in die richtige Klinik. Dies funktioniert durch eine gute Kommunikation über das Netzwerk sehr gut“, sagt Christof Burger, Leitender Arzt der Unfall-, Hand und Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie an der Bonner Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Das Universitätsklinikum Bonn sei die einzige Anlaufstelle im Rettungsring Bonn/Rhein-Sieg, die über eine Neurochirurgie verfüge und damit in der Lage sei, auch komplexe Schädel-, Hirn- und Wirbelsäulenverletzungen zu versorgen. Diese träten häufig bei Schwerstverletzten noch zusätzlich zu anderen Verletzungen auf – und könnten jetzt parallel zu anderen Verletzungen versorgt werden. © hil/aerzteblatt.de

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