NewsVermischtesNeues Therapieverfahren für posttraumatischen Belastungsstörungen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Neues Therapieverfahren für posttraumatischen Belastungsstörungen

Donnerstag, 15. Januar 2015

Berlin – Seit Anfang dieses Jahres ist das sogenannte Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) als Psychotherapiemethode in der gesetzlichen Kranken­versicherung anerkannt. Damit ein Psychotherapeut EMDR einsetzen darf, muss er bestimmte theoretische und praktische Qualifikationen nachweisen. Diese sind in neuen Regelungen der Psychotherapie-Vereinbarungen festgelegt, die heute in Kraft treten. Darauf hat die Bundes­psycho­therapeuten­kammer hingewiesen.

Die EMDR nutzt die gezielte Aktivierung von Erinnerungen an traumatische Erlebnisse bei gleichzeitigen starken Augenbewegungen, damit ein Patient belastende Erlebnisse verarbeiten kann.

Anzeige

Zu den Voraussetzungen gehören mindestens 40 Stunden Theorie in Traumabe­handlung und EMDR und mindestens 40 Stunden Einzeltherapie mit EMDR bei erwachsenen Patienten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Insgesamt müssen die Therapeuten mindestens fünf EMDR-Behandlungen abgeschlossen haben.

„Mit diesen Anforderungen wird klargestellt, dass die praktischen Kenntnisse aus­schließlich in der Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer Posttrauma­tischen Belastungsstörung zu erwerben sind, für die EMDR zugelassen und für die ihre Wirksamkeit nachgewiesen wurde“, betont die Kammer. So werde Fehlanreizen vorgebeugt, EMDR bei anderen Patienten und weiteren Diagnosen einzusetzen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

17. Oktober 2019
Berlin – Psychische Störungen treten bei Menschen mit Diabetes häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. Gleichzeitig stellten komorbide psychische Störungen eine Behandlungsbarriere dar,
Komorbide psychische Störungen bei Diabetikern häufig
10. Oktober 2019
Darmstadt –Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) eines Straßenwärters ist einem Urteil zufolge nicht als Berufskrankheit anzusehen und wird daher nicht entschädigt. Es gebe keinen generellen
Posttraumatische Belastungsstörung ist keine Berufskrankheit
4. Oktober 2019
Berlin – Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), drängt auf weitere Hilfen bei einsatzbedingten psychischen Erkrankungen (PTBS) von Soldaten. Es sei schon viel erreicht, „aber
Wehrbeauftragter will mehr Hilfen für psychisch kranke Soldaten
26. September 2019
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat heute Mittag – Stunden bevor die Reformen für ein Implantateregister, die Psychotherapeuten- und Hebammenausbildung im Bundestag verabschiedet
Implantate, Hebammen- und Psy­cho­thera­peuten­aus­bildung: Spahn verteidigt Reformpläne
26. September 2019
Berlin – Heute Abend will der Bundestag die Reform der Psy­cho­thera­peuten­aus­bildung beschließen. Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) stellte erneut klar, dass dringend Nachbesserungen notwendig sind. Mit der
Bundesärztekammer für dringende Nachbesserungen an Reform der Psy­cho­thera­peuten­aus­bildung
25. September 2019
Berlin – Implantateregister, Psy­cho­thera­peuten­aus­bildung, Hebammen, Medizinischer Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung, Pflegelöhne: Mit gleich fünf Reformpaketen will sich der Bundestag morgen befassen.
Bundestag behandelt fünf wichtige Gesundheitsgesetze
23. September 2019
Berlin – Depression, Ängstlichkeit, körperliche Aggression und eingeschränkte Lebenszufriedenheit – das Risiko zur Entwicklung psychosozialer Auffälligkeiten im Erwachsenenleben scheint deutlich
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER