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Kranken­kassenausgaben für Arzneimittel und für Ärzte fast gleichauf

Donnerstag, 15. Januar 2015

Berlin – 30,1 Milliarden Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 2013 für Arzneimittel ausgegeben. Das entspricht einem Anteil von 15,5 Prozent an den Gesamtausgaben. Diese lagen 2013 bei 182,7 Milliarden Euro. Die GKV-Kosten für die ambulante Medizin machten davon 31,4 Milliarden Euro oder 16,2 Prozent aus. Das berichtet der Verband der Ersatzkassen in den neuen vdek-Basisdaten.

„Sie geben einen Überblick über bevölkerungs- und versichertenbezogene Kennzahlen und Finanz- und Strukturdaten der verschiedenen Versorgungsbereiche der GKV“, erläutert Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hessen.

Danach machen die Krankenhauskosten nach wie vor den größten Ausgabenblock aus. 2013 gaben die Kassen hierfür bundesweit 64,2 Milliarden Euro aus. Das entspricht 35,1 Prozent ihrer Gesamtausgaben.

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Der vdek nutzt den Statistik-Überblick auch für die Warnung, die Finanzsituation der GKV habe sich 2014 wieder verschärft. So rechnete der sogenannte Schätzerkreis Ende 2014 mit einem leichten Defizit von rund 770 Millionen Euro bei den Kassen. Zu den steigen­den Ausgaben kämen 2015 noch Finanzrisiken durch die anstehenden Reformen wie das Versorgungsstärkungsgesetz, das Präventionsgesetz oder die Kranken­hausreform hinzu. © hil/aerzteblatt.de

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