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Ärzteschaft

KBV-Qualitäts­bericht: Ambulante Versorgung auf hohem Niveau

Freitag, 16. Januar 2015

Köln – Die ambulante Versorgung in Deutschland bewegt sich auf hohem Niveau. Das geht aus dem elften Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor, der Mitte Januar erschienen ist. Auf 150 Seiten stellt er die Initiativen und Maßnahmen zur Förderung und Sicherstellung von Qualität in der vertragsärztlichen Versorgung im Berichtsjahr 2013 dar.

Ein Themenschwerpunkt ist die Arbeit der Qualitätssicherungskommissionen, die in allen 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) institutionell verankert sind. Diese gibt es dem Bericht zufolge bisher für 50 Leistungsbereiche. Neben Vertretern der KVen sind in den Kommissionen mehr als 3.600 ambulant tätige Ärzte und Psychotherapeuten engagiert.

Aufgabe der Kommissionen ist es unter anderem, die fachliche Befähigung von Ärzten und Psychotherapeuten zu prüfen, die Leistungen erbringen wollen, für die bestimmte Qualifikationen vorausgesetzt werden. Außerdem beurteilen die Kommissionen im Rahmen von Stichprobenprüfungen in einem Peer-Review-Verfahren schriftliche und bildliche Dokumentationen. Mit der anschließenden Beratung der geprüften Ärzte leisteten die die Kollegen in den Qualitätssicherungskommissionen einen großen Beitrag zum interkollegialen Austausch, schreibt der KBV-Vorstand, Andreas Gassen und Regina Feldmann, im Vorwort zum diesjährigen Bericht.

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Dieser gibt zudem einen Überblick über neue Maßnahmen in der Qualitätssicherung. 2014 waren das die Vereinbarungen zur Kapselendoskopie des Dünndarms und zur Intravitrealen Medikamenteneingabe sowie Aktualisierungen der Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse und des Qualitätsindikatoren-Sets. Neben den 17 KVen sind auch Institutionen wie das Kompetenzzentrum Hygiene und Medizinprodukte, das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin und das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung an dem Bericht beteiligt. © HK/aerzteblatt.de

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