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DGAI zeichnet Aachener Intensivmedizin aus

Freitag, 16. Januar 2015

Aachen – Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) Anfang Januar die Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care der RWTH Aachen zertifiziert. Damit verfügt die Klinik eigenen Aussagen zufolge als bundesweit erste Einrichtung über das komplette Zertifikat „Intensivmedizin“ der DGAI als Schwerpunktversorger mit allen neun Zusatzmodulen. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, da sie die Bedeutung der Klinik als Kompetenzzentrum für Intensivmedizin unterstreicht“, betonte Klinik-Direktor Gernot Marx.

Das modulare DGAI-Zertifikat wurde im Herbst 2014 mit dem Ziel eingeführt, hohe Qualitätsstandards auf Intensivstationen zu etablieren und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Es besteht aus einem Basisteil und neun darauf aufbauenden sogenannten Kompetenzmodulen. Geprüft werden im Rahmen der Zertifizierung unter anderem personelle Ressourcen sowie Behandlungsprozesse und -ergebnisse.

Jede ausgezeichnete Klinik muss spezifischen Anforderungen entsprechen, neben einer 24-stündigen Aufnahme- und Operationsbereitschaft dient etwa die Anwesenheit eines speziell ausgebildeten Facharztes während der Kernarbeitszeit als Kriterium für die Vergabe.

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© hil/aerzteblatt.de

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