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Hamburger Landesinitiative verbessert Bedingungen für Demenzkranke

Montag, 19. Januar 2015

Hamburg – Ein positives Zwischenfazit ihrer bisherigen Arbeit hat die Hamburger Landesinitiative „Leben mit Demenz“ Mitte Januar gezogen. Zu den Erfolgen der seit 2012 bestehenden Arbeit zählen verbesserte Informationsangebote, neue Versorgungs­konzepte in Krankenhäusern und Pflegeheimen und ein Modellprojekt für Begegnungs- und Entlastungsangebote im Stadtteil Lohbrügge. „Wir wollen die Verhältnisse in unserer Stadt so verändern, dass das Leben auch mit Demenz ein möglichst gutes Leben bleibt. Die Projekte der Landesinitiative sind ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“, sagte die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD).

Die Landesinitiative hat für Hamburg ein spezielles Informationsportal zum Thema eingerichtet und eine Informationsbroschüre herausgegeben. Im September 2014 fand zudem eine Aktionswoche statt, in der in über 140 Veranstaltungen Informationen direkt vermittelt und Verständnis für Menschen mit Demenz und Angehörige geweckt wurden.

Direkt an die Servicekräfte verschiedener Branchen richtet sich ein durch die Hoch­schule für angewandte Wissenschaft neu entwickeltes Schulungsprogramm namens „BasisQ“, das Sicherheit im Umgang mit Demenzkranken vermitteln soll. Wie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu Hause unterstützt werden können, wird im Stadtteil Lohbrügge erprobt, während andere Projekte der Landesinitiative sich mit besseren Hilfen durch Hausärzte, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beschäftigen.

In Hamburg leben nach Schätzungen rund 26.000 Menschen mit mittelschwerer oder schwerer Demenz, etwa zwei Drittel davon Zuhause. © hil/aerzteblatt.de

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