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Hochschulen

Deutschlands Hochschulen werden internationaler

Mittwoch, 21. Januar 2015

Berlin – Die Hochschulen in Deutschland sind international immer besser vernetzt und ziehen Studierende und Wissenschaftler aus dem Ausland an. Diesen Trend belegt eine Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Hochschul­rektorenkonferenz und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Danach gab es Mitte 2014 rund 31.000 internationale Kooperationen, die von fast 300 deutschen Hochschulen mit rund 5.000 Hochschulpartnern in 150 Staaten vereinbart worden sind.

Rund die Hälfte dieser Kooperationen dienten dem Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal im Rahmen des europaweiten Erasmus-Programms. „Unsere Hoch­schulen sind ein Tor zur Welt, dessen Wert für die Entwicklung unserer Gesellschaft von unschätzbarem Wert ist“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Die Internationalisierung der Hochschulen sei ein zentrales Anliegen der deutschen und auch der europäischen Bildungspolitik. „Hochschulen mit internationalem Profil bieten Studierenden und Forschern die Möglichkeit, von den weltweit Besten zu lernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten“, so die Ministerin.

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In den Tiefen der Studie finden sich auch Zahlen zur Humanmedizin: 5,4 Prozent der sogenannten Bildungsausländer sind Medizinstudierende, berichten die Autoren. Das mag wenig erscheinen, entspricht aber in etwa der Relation aller Studierenden: 5,6 Prozent der Studierenden in Deutschland sind Mediziner.

Noch aussagekräftiger mögen die Zahlen zu den Medizinprofessoren aus dem Ausland sein: Laut der Studie sind 8,3 Prozent aller Professoren an deutschen Hochschulen und 6,3 Prozent aller ausländischen Professoren Mediziner. © hil/aerzteblatt.de

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