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Ärzteschaft

Günther Jonitz als Präsident der Ärztekammer Berlin bestätigt

Donnerstag, 22. Januar 2015

Günther Jonitz

Berlin – Die neue Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin hat den bisherigen Präsidenten der Kammer, Günther Jonitz, und den Vizepräsidenten, Elmar Wille, mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Der 56-jährige Chirurg und der 66-jährige Augenarzt beginnen damit ihre fünfte Amtszeit.

„Mit der Wahl des neuen Vorstandes wird die erfolgreiche Arbeit der bewährten Koalition aus Haus-, Fach- und Krankenhausärzten durch die Delegiertenversammlung und die Wähler bestätigt. Ich bedanke mich für das in uns gesetzte Vertrauen“, kommentierte Kammerpräsident Jonitz die Vorstandswahl.

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Vizepräsident Wille erklärte: „Unsere wichtigsten Themen wie Erhalt der Freiberuflichkeit, freie Arztwahl, Zugang zur Ärzteversorgung für alle Ärzte sowie Wahrung des Facharztstandards in allen ärztlichen Tätigkeitsfeldern sind weiter aktuell und fordern unseren Einsatz.“

Neben dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten wählte die 46-köpfige Delegierten­versammlung acht weitere Mitglieder in den Kammervorstand. Neu gewählt wurden der Unfallchirurg Thomas Werner (Marburger Bund), der Gynäkologe Uwe Torsten (Hartmannbund) und die Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin Bettina Linder (Hausärzte in Berlin).

Nicht mehr dabei sind Sigrid Kemmerling (Marburger Bund), Stephan Bernhardt (Hausärzte in Berlin), Rudolf Fitzner (Allianz Berliner Ärzte, jetzt Hartmannbund) und Christian Handrock (Allianz Berliner Ärzte). Vor der Wahl der weiteren Mitglieder hatte die neue Delegiertenversammlung eine Verkleinerung des Vorstandes von elf auf nunmehr zehn Köpfe beschlossen.

Die Berliner Ärzte hatten ihre Berufsvertretung vom 15. Oktober bis zum 5. Dezember des vergangenen Jahres gewählt. Der Marburger Bund (MB), dem auch Jonitz angehört, wurde mit 31,1 Prozent der gültigen Stimmen und damit 14 Sitzen in der Delegierten­versammlung erstmals die stärkste Fraktion. Auf dem zweiten Platz kam die Liste „Allianz Berliner Ärzte – NAV-Virchow-Bund – MEDI-Verbund“ mit 28,9 Prozent. Drittstärkste Kraft wurde die „FrAktion Gesundheit“. Sie erhielt 23,4 Prozent der Stimmen, das entspricht elf Sitzen. Es folgen die „Hausärzte in Berlin“ mit 8,6 Prozent der Stimmen oder vier Sitzen sowie der Hartmannbund mit 6,8 Prozent, das entspricht drei Sitzen.

Die Wahlbeteiligung lag mit 38,5 Prozent nur knapp unter dem Wert von 2010 (38,9 Prozent). 11.175 der 29.328 stimmberechtigten Kammermitglieder haben ihre gültige Stimme abgegeben.

© hil/aerzteblatt.de

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