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Internisten fordern bessere Vernetzung mit der Krebsforschung

Donnerstag, 22. Januar 2015

Berlin/Wiesbaden – Eine bestmögliche Vernetzung der Krebsmedizin mit der Krebs­forschung fordert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Nur so könne es gelingen, neues Grundlagenwissen in die Klinik und zum Patienten zu bringen.

Als Beispiel nennt die DGIM die Hochdurchsatz DNA-Sequenziertechnologie: Wissen­schaftler schlüsseln dabei menschliche Erbsubstanz so schnell und genau auf, dass sie an krankhaft veränderten Gene erkennen können, welche Form von Krebs diese verursachen. Die Methode erlaubt es, gezielt gegen eine bestimmte Krebsart vorzugehen.

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„Das kann jedoch nur dann funktionieren, wenn Grundlagenwissenschaftler in den klinischen Prozess stark mit eingebunden und beide Seiten eng verzahnt werden“, erläutert Michael Hallek, Vorsitzender der DGIM und Direktor der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln.

Traditionell handele es sich hier eher um voneinander getrennte Bereiche. „Die Trans­lation bringt sie zusammen, eröffnet eine neue Dimension der Krebsforschung und stiftet – das ist das Hauptziel – großen Nutzen für unsere Patienten“, betont Hallek.

© hil/aerzteblatt.de

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