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Ärzteschaft

Deutsches Ärzteblatt startet Serie mit Kasuistiken zur Palliativmedizin

Freitag, 23. Januar 2015

Köln ­- Es ist Aufgabe des Arztes, seinen Patienten in der letzten Lebensphase zu helfen – und nicht, sie zu töten. Das haben vor kurzem die Präsidenten und Vertreter aller 17 Landesärztekammern gemeinsam und geschlossen klargestellt, und diese Ansicht wird auch von der Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Martina Wenker, uneingeschränkt geteilt.

Dennoch werde sie immer wieder von Kollegen angesprochen, die um konkreten Rat fragten, wie sie in schwierigen Situationen entscheiden sollten, berichtet Wenker im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt. Sie hat deshalb jetzt gemeinsam mit dem Palliativmediziner Prof. Dr. med. Friedemann Nauck, Göttingen, eine Serie mit Kasuistiken initiiert, die in dieser Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes startet.

Interview mit Dr. med. Martina Wenker und Prof. Dr. med. Friedemann Nauck: Die Medizinethik im Vordergrund

BÄK-Vizepräsidentin Martina Wenker und Palliativmediziner Friedemann Nauck bekräftigen die Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung und konkretisieren die Möglichkeiten einer fürsorglichen Medizin an einer Serie von Fallbeispielen.

Kasuistik: Beenden einer Transfusionsbehandlung bei Patientin mit infauster Prognose

73-jährige wache, orientierte Patientin in reduziertem Allgemeinzustand bei fortgeschrittenem metastasiertem Kolonkarzinom mit rezidivierenden Blutungen und Anämie bei fehlender therapeutischer Option.

Palliativmedizin: Medikamente, Pflege und Trost

Im Mittelpunkt der Palliativmedizin stehen die Bedürfnisse der schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen. Sie ist nicht auf Hightech-Medizin ausgerichtet, aber dennoch lebensbejahend – eben die andere Therapie.

 
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Die Fallbeispiele, die aus dem „Alltag“ der Palliativmedizin resultieren, geben praktische Antworten auf typische Fragen. „Ein mir persönlich sehr wichtiger Fokus wird sich dabei auf die Situation von Patienten in der häuslichen Umgebung, in der Betreuung in Altenheimen und in der hausärztlichen Versorgung richten“, betonte Wenker. Dabei geht es auch um den erklärten oder mutmaßlichen Patientenwillen bezüglich einer Einstellung, Begrenzung oder Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen. © Kli/aerzteblatt.de

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