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Politik

Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe mehr als zehn Prozent gestiegen

Freitag, 23. Januar 2015

Wiesbaden – Die Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden für die Kinder- und Jugendhilfe sind deutlich gestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. So gab die öffentliche Hand 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro dafür aus. Das bedeutet einen Anstieg der Ausgaben gegenüber 2012 um 10,2 Prozent.

Der größte Teil der Ausgaben (65 Prozent) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung. Das waren 13 Prozent mehr als 2012. Rund ein Viertel des Geldes – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – floss in Hilfen zur Erziehung. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

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Knapp fünf Prozent der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf. © hil/aerzteblatt.de

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