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Ärzteschaft

KV Brandenburg kritisiert Sozialministerin des Landes

Freitag, 23. Januar 2015

Potsdam – Die Äußerungen der Brandenburger Sozialministerin Diana Golze (Linke) haben bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) zu Irritationen geführt. Die Sozialministerin hatte am Mittwoch in einer Fragestunde des Landtags gesagt, dass es in den vergangenen Jahren Aktivitäten und Ideen gegeben habe, die auch „bundes­politisch eingeschlagen“ hätten.

Exemplarisch hatte sie die Weiterentwicklung der Polikliniken zu regionalen Versor­gungszentren und das Programm „Gemeindeschwester Agnes“ mit Bereitschafts­dienstpraxen im ländlichen Raum genannt. Dazu hat nun KVBB-Chef Hans-Joachim Helming erklärt: „Bei unserer Ge­sund­heits­mi­nis­terin gibt es dringenden Aufklärungs­bedarf.“

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Erstens gebe es seit dem Ende der DDR 1989 keine Polikliniken mehr. Zweitens knattere die häubchentragende Gemeindeschwester Agnes nur in Filmkonserven über den Bildschirm. „Und drittens sind es allein die von der KVBB entwickelten Konzepte und Strukturen, mit denen die ambulante medizinische Versorgung in der Mark sichergestellt wird, die auch Eingang in die bundesweite Regelversorgung gefunden haben und mehrfach ausgezeichnet wurden“, so Helming. © hil/aerzteblatt.de

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